„Akte X“ – Projekt Wohnzimmer

4. b.k.i. Ausstellung am 23.2.2003

„Akte X“ – Projekt: Wohnzimmer

Mit Exponaten von:
Konietschke, Bender, Klahsen, Pohle-Stiehl, Kraft, Kovacs, Schämer, Kriesche, Pohle, u.a.

„Akte X“

In der akademischem Ausbildung ist es üblich, dass sich Maler, Bildhauer, Zeichner sowie Designer und Architekten irgendwann mit dem Aktzeichnen auseinandersetzen müssen.
Viele von Ihnen lässt dieses Thema ein Leben lang nicht mehr los.

Für sein 4. „Projekt Wohnzimmer“ hat Shah ganz ver-schiedene Künstlerkollegen eingeladen. Er hat sie gebeten, Werke aus ihren jeweiligen Aktphasen oder ihrem derzeitigen Schaffensprozess zur Verfügung zu stellen.

Zu sehen sind deshalb im b.K.i.: klassische Akte, nackte Körper, gesichtslose Personen und menschliche Charaktere unter unterschiedlichen künstlerischen Aspekten.

Karsten Kraft, ein Städel Meisterschüler, präsentiert lebens-große Skulpturen und ist damit erstmals in Darmstadt vertreten.
Martin Konietschke, Gilbert Bender, Berit Klahsen, Beatrix Pohle-Stiehl, Géza Kovács,
Franz Schämer, Johannes Kriesche, Hannes Pohle, Bernd Reich u.a. zeigen
Zeichnungen, Bilder und Fotografien.


2. Ausstellung in Darmstadt

2. Ausstellung

1.9.2002
„30 Jahre Sandip Shah“ – Projekt:Wohnzimmer

Am Anfang war das Bild

„Sehend etwas zu erleben und zu begreifen gehört zu den frühesten
Eindrücken des Menschen………“.

So schrieb der Künstler Sandip Shah in seiner Bewerbung zum
Kunststudium 1994. „
….Sprache und Schrift folgen in unserer Entwicklung später“

Inzwischen hat der ehemalige Nitsch Schüler das Städelstudium
erfolgreich absolviert
 und im Matinsviertel dauerhaft seine bewohnte Kunstinstallation
eingerichtet, um
Sehen erfahrbar zu machen.

In der zweiten Ausstellung der Reihe „Projekt: Wohnzimmer“
präsentiert Shah seinen eigenen Werkverlauf. Von Kinderzeichnungen
an über Jugend- und  Studienarbeiten bis hin zur reifen Entwicklung
kann der Besucher  ausschnitthaft  die Phasen des Schaffens
nachvollziehen.
Der Darmstädter Künstler beschäftigt sich mit Malerei, Zeichnung,
Video, überarbeiteten Fotos, Schriften und Installation.
Inhaltlich bleibt er über die Jahre konsequent. Er setzt in seiner
Arbeit einen Kontrast, zu unserer rationalen von Technik und
Materialismus geprägten Welt.
 Dabei benutzt Shah die archaischen Ausdrucksformen ebenso
wie neue Medien.

Die Ausstellung: „30 Jahre Sandip Shah“ wird am Sonntag,
den 1.September um 17 Uhr eröffnet. (bis 28.11.2002)